Start verschlafen, Spiel verloren

Die U21 von Zürisee Unihockey kassiert in Sarnen gegen Ad Astra die dritte Niederlage in Folge und muss in den nächsten Runden unbedingt punkten.

Das Spiel in Sarnen begann mit Chancen auf beiden Seiten. Ad Astra zeigte sich im ersten Drittel äusserst effizient. Mit drei Grosschancen schossen sie drei Tore bis zur ersten Sirene. In der Pause konnte Interimstrainer Thomas Hodgskin nochmals mit seinen Worten die Kräfte mobilisieren. In der 26. Minute traf Hardmeier mit einem sehenswerten Drehschuss. Drei Minuten später konnte Sarnen die Drei-Tore-Führung wieder herstellen. Für das 2:4 war dann Joël Wachter zuständig. Das Tor wurde von Hardmeier vorbereitet. In dieser Phase waren die Seebuben stärker und drückten auf den Anschlusstreffer. Sarnen konterte jedoch eiskalt und traf in der 37. Minute zum 5:2.

Mit einem Torhüterwechsel in der zweiten Pause wollte Zürisee nochmals alles probieren, um Punkte aus der Innerschweiz zu entführen. In der 44. Minute war Tonet für das 3:5 verantwortlich. Erneut schienen die Seebuben das Diktat in die Hand zu nehmen. Doch genau in dieser Phasen liessen sie sich durch fragwürdige Schiedsrichterentscheide aus der Fassung bringen. Postwendend vergaben die Zürcher einige hochkarätige Chancen und wurden dafür von Sarnen bestraft. Bis zur 48. Minute konnte Sarnen mit 7:3 davon ziehen. Sieben Minuten vor Schluss konnte das Gebrüder Wachter mit einem Treffer die Zürcher wieder ein bisschen näher bringen. Die Aufholjagd wurde aber von der Heimmannschaft schnell wieder gedämpft. In der 58. und 59. Minute trafen Hardmeier und Hauswirth noch zur Resultatkosmetik. Der Schlusspunkt setzte dann wieder Sarnen mit dem 9:6.

Mit einem verschlafenen Start hat sich Zürisee Unihockey schon im ersten Drittel eine Hypothek eingespielt, welche nicht nötig war. Mit einer Leistung ab der 30. Minute hätte man gegen Sarnen punkten können. Die Zürcher haben aber schon nächsten Samstag die Chance gegen Regazzi Verbano drei Punkte einzufahren. Mit einer guten Mannschaftsleistung sollte das möglich sein. Das Team freut sich auf lautstarke Unterstützung!

Joel Wachter

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