Damen ohne Punkte

Das Runde will nicht ins Eckige

Ins erste Spiel gegen die favorisierte Innebandy Zürich 11 starteten die Zürisee-Damen mit viel Motivation und Entschlossenheit. Die Verteidigung leistete durchgehend eine solide und starke Abwehrarbeit, welche viel dazu beitrug, dass dem Gegner in der ersten Halbzeit kein Tor gelang. Beide Seiten zeigten ein schönes Zusammenspiel, jedoch fehlte auch unseren Frauen der torbringende Abschluss.

In der zweiten Hälfte wussten die Gegner sich durchzusetzen und erzielten kurz nach Wiederanpfiff ihr erstes Tor. Zürisee liess sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und versuchte weiterhin, den Abschluss zu finden. Dies gestaltete sich jedoch eher schwierig. Die ein oder andere gegnerische Schaufel durchkreuzte einfach immer unser Zusammenspiel. Kurz nach dem zweiten Treffer von Innebandy Zürich versenkte Kathrin Frey den Ball im gegnerischen Netz, was zum Endstand von 2:1 verkürzte. Trainer Sandro Rüegg war mit dieser Leistung äusserst zufrieden, obschon ein Unentschieden und der eine Punkt verdient gewesen wäre.

Im zweiten Spiel trafen die Zürisee-Damen auf den UHC Wil, die Absteiger aus der 1. Liga. Es war von Anfang an klar, dass dieses Zusammentreffen kein „Zuckerschläck“ sein wird.
Und so war es auch: Die Wilerinnen liessen uns keine Chance unser Spiel aufzubauen. Mit viel Druck konnten sie sich bereits nach 2 Minuten in Führung spielen. Aus vorheriger Partie gelernt und die Abschlüsse suchend, gelang Nicole Hollenweger von der Mittellinie aus der Anschlusstreffer zum 2:1. Die Wilerinnen liessen sich dies aber nicht gefallen und erhöhten bis zur Pause auf 5:1.
In der zweiten Hälfte gelangen den Züriseelerinnen zwar einige gute Kombinationen, welche jedoch durch wiederholte Stockschläge vom Gegner zu Nichte gemacht wurden. Uns fehlte jeweils der letzte Biss, den einen Schritt mehr zu tun als der Gegner und so stand es bis zur 30. Minute bereits 7:1. Da gelang es Daniela Zahnd einen Abpraller zu versenken, der unser Team wieder Mut fassen liess. Vielleicht war es dieser Aufschwung, der uns unvorsichtig machte und Wil zum letzten Tor verhalft: Schlussstand 8:2.

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