H1: Zürisee bodigt Laupen und verbleibt in der ersten Liga!


Zürisee schlägt die Gäste aus dem Zürcher Oberland mit 8:5 und beendet eine nicht ganz optimale Saison doch noch versöhnlich.

Das medial heraufbeschworene Coronavirus hat auch im heimischen Farlifang Einzug gehalten. In Absprache mit dem Kanton musste das Heimteam die gut 100 Zuschauer, Spieler und Funktionäre in einer separaten Liste eintragen und diese melden. Krank war wohl niemand, aber dennoch fieberten alle dem zweiten Playoutspiel entgegen.

Das Spiel begann dann auch rasant. Bereits nach 5 Minuten schoss Egli die Gäste in Front. Nur eine Minute später glich Hartmann die Partie zu Gunsten der Goldküstentruppe wieder aus und beruhigte erstmal die Nerven auf der Bank und den Zuschauerrängen. Nach weiteren sechs Minuten, in welchem Zürisee mehr vom Spiel hatte, setzte sich Hardmeier mit einer sehenswerten Aktion durch und schoss die Hausherren in Führung. Was zu diesem Zeitpunkt niemand wusste: Die Führung würde auch in den nächsten 49 Minuten nicht mehr Preis gegeben werden.

Nach zwei weiteren Treffern im ersten Drittel auf beiden Seiten (Hostettler für Zürisee und Luginbühl für Laupen) setzte im zweiten Abschnitt, dass ein, was bei Zürisee diese Saison zu oft einsetzte. Anstatt mit zwei, drei Toren wegzuziehen und die spielerische Überlegenheit in Tore und vorallem keine Gegentore umzumünzen, liess man Laupen immer wieder rankommen. Nach dem 4:2 durch den hervorragend aufspielenden Krienbühl, verkürzte Luginbühl auf 4:3 und nach Meulis 5:3 legte Laupen begünstigt durch eine Zweiminuten-Strafe ebenfalls nach. 5:4 zur Hälft der Spielzeit.

Die zweite Hälfte gehörte dann aber definitiv den Hausherren. Zuerst erzielte Kohli mit einem satten Schuss das 6:4 und kurz vor der Drittelspause schraubten die Gebrüder Wachter auf 7:4. Der Schuss von M.Wachter wurde geblockt und wurde dirket auf die Schaufel von J. Wachter abgelenkt. Ohne zu Fackeln drückte er hinter der Grundlinie ab und überlistete so den gegnerischen Torhüter.

Nach dem zweiten Pausentee war die Marschrichtung klar. Viel Ballbesitz, wenig Eigenfehler und Laupen auf keinen Fall wieder ins Spiel kommen lassen. Und das gelang. 12 Minuten vor Schluss, angetrieben von gefühlt 20 E-Junioren, erhöhte M. Wachter auf 8:4 und verschaffte den Blau-Weissen etwas Luft für die Schlussphase. Laupen riskierte nun alles. Ohne Torhüter und mit einem zusätzlichen Feldspieler agierten die Zürcher Oberländer nun und versuchten das Unmögliche möglich zu machen. Trotz zwei Strafen gegen Zürisee und einem zwischenzweitlichen 6 gegen 3 (!) kam Laupen nicht mehr zurück ins Spiel. Das 8:5 9 Minuten vor Schluss diente lediglich der Resultatkosmetik.

Mit diesem souveränen Auftritt geht eine etwas verkorkste Saison der Seebuben zu Ende. Manchmal fehlte das Wettkampfglück ( 7 Spiele in der regular Season wurden mit nur einem Tor Unterschied verloren) und manchmal scheiterte man an sich selber, indem man zu viele Eigenfehler produzierte. Die Playoutserie zum Ende der Saison stimmt aber versöhnlich. Das Herren 1 von Zürisee Unihockey dankt allen Zuschauern, Helfern und Funkitonären für die Unterstützung und freut sich jetzt auf wohlverdiente "Unihockeyferien". Dem fairen Playoutgegner UHC Laupen wünschen wir viel Erfolg in den Auf-/Abstiegsspielen und freuen uns auf ein Wiedersehen in der Sporthalle Elba in Wald (hoffentlich mit neuer Beleuchtung).

Zürisee Unihockey ZKH - UHC Laupen ZH 8:5 (3:2, 4:2, 1:1)
Farlifang, Zumikon. 90 Zuschauer. SR Jörg/Würger.
Tore: 6. F. Studer (L. Egli) 0:1. 7. M. Hartmann (A. Hostettler) 1:1. 12. R. Hardmeier (M. Hartmann) 2:1. 14. A. Hostettler 3:1. 19. P. Luginbühl (L. Deola) 3:2. 24. P. Krienbühl (N. Nater) 4:2. 24. P. Luginbühl (N. Keller) 4:3. 29. L. Meuli (P. Krienbühl) 5:3. 31. M. Treichler (J. Sigrist) 5:4. 33. M. Kohli (R. Hardmeier) 6:4. 39. J. Wachter (M. Wachter) 7:4. 49. M. Wachter (R. Hardmeier) 8:4. 51. P. Luginbühl (N. Keller) 8:5.
Strafen: 4mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten (F. Jucker) gegen Zürisee Unihockey ZKH. keine Strafen.

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