H1: Sieg nach Verlängerung gegen die Zuger Highlands

Die Seebuben gewinnen nach einer längeren Durststrecke endlich wieder einmal in einem spannenden Spiel gegen die Zuger Highlands.

Zürichsee Unihockey reiste nach 2 Niederlagen von der letzten Doppelrunde mit knapp besetzter Mannschaft nach Zug Oberägeri. Die Anfahrt nach Zug, insofern man die richtige Route wählt, immer mit einem wunderschönen Panorama verbunden. Alle anwesenden legten den Fokus schon am Vorabend auf den Match, was deutlich in der Garderobe zu spüren war. Dort ein neues Griffband, weiter rechts strich man sich Tigerbalsam auf die Oberschenkel und die Auswechselspieler machten schon Papier und Stift bereit für die Statistik. Doch reicht dies gegen einen starken zweitplatzierten wie die Zuger Highlands?

Genau 17:00 pfiffen die beiden Schiedsrichter das Spiel in der gut besetzten Halle in Oberägeri an. Bullygewinn für die Zuger. Von Anfang an ein kontrolliertes Spiel, jedoch ohne grosse Abtastphase beider Teams, die gleich beide loslegten. Zürichsee mit einer riesen Chance nach einem überraschenden Pass, jedoch mit einer noch besseren Parade des Torhüters, welcher ein sehr starkes Spiel gespielt hat. Zug immer wieder mit Konterchancen, die jedoch den Weg nicht ins Tor gefunden haben. Bei Zürichsee Unihockey dann ein punktueller Wechsel, als wäre es von den Coaches so geplant gewesen, Marc Fischer mit seinem ersten Einsatz und viel Saft in den Beinen gleich am Ball, zieht hinter dem Tor durch, Pass in die Mitte, wo André Hostettler nur noch einschieben musste. In einem weiterhin ausgeglichenen Drittel fielen keine Tore mehr. Lars Trümpler mit seinem ersten Ernsteinsatz in dieser Saison beim Herren 1, hielt den Kasten vorerst dicht.

Im zweiten Drittel verlor das Team von Zürisee Unihockey deutlich an Struktur und es fehlte die nötige Coolness in wichtigen Situationen. So kam es auch zur ersten Strafe nach einem schlechten Pass, der überengagiert kompensiert wurde. Im darauf folgenden Powerplay reichte ein Pass auf die Grundlinie, wobei der Stürmer dann alleine vor dem Tor war und den Ball am Torwart vorbei schob. Nach diesem Weckruf hat sich Zürisee Unihockey wieder gefangen und spielte wieder mit. Ausgeglichenen Torchancen auf beiden Seiten bis kurz vor Schluss. Wieder durch einen Eigenfehler 10 Sekunden vor Schluss gab es einen Konter, der souverän von dem Stürmer versenkt wurde.

Mit einem Tor im Rückstand war noch alles möglich für die Seebuben. Sie spielten ruhig und überlegt, mit dem Gedanken nicht gerade in den nächsten Konter zu laufen. Doch genau so kam es dann doch zum 3:1 nach zwei schnellen Pässen. Der Torhüter hatte keine Chance. Das nächste Powerplay blieb ungenutzt und so wurde die Zeit immer knapper. Doch kurzerhand folgte der Anschlusstreffer durch Robin Hardmeier. Weitere 10 Minuten blieb die Partie torlos und man überlegte schon mit welchen 6 Spielern agiert wird, sobald der Torhüter rauskommt. Doch soweit kam es nicht, da Nico Nater mit einem abgelenkten Schuss Zürichsee Unihockey in die Verlängerung gerettet hat. Bilanz: 1 Punkt bis jetzt.

In der Verlängerung hätte es auf beide Seiten kippen können. Beide Teams wollten unbedingt den Sieg. Auf beiden Seiten kam es zu guten Chancen. Doch nur eine führte zum Sieg. Michael Kohl hatte den Ball und zog einen Spieler auf sich. Konnte dann den Ball auf Robin Hardmeier spielen, der mit einem Trick den Torwart stehen liess und Backhand einschieben konnte. Manuel Hartmann nach dem Spiel zu seinen Mitspielern: Ich habe sofort gesehen, dass dieser Angriff ein Tor sein wird, weshalb ich nicht mehr zum Sprint angesetzt habe.

Zuger Highlands-Zürichsee Unihockey ZKH 3:4 n.V.
Tore: 12. A. Hostettler (M.Fischer) 1:0. 26. M. Schuler (D. Meier) 1:1. 39. D. Meier 2:1. 46. L. D’Oto (D. Meier) 3:1. 49. R. Hardmeier (R. Temperli) 3:2. 58. N.Nater 3:3. 64. R. Hardmeier (M. Kohli) 3:4.

Strafen: 3x 2 Minuten gegen Zuger Highlands, 2x 2 gegen Zürichsee Unihockey.

112 Zuschauer

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