H1: Derbyniederlage mit einem Lichtblick

Zürisee Unihockey taucht gegen Pfannenstiel. Obwohl das Verdikt deutlich ausfiel, hatte der vergangene Sonntag auch den einen oder anderen Lichtblick für Zürisee Unihockey.

Zu viele Tore erhalten, keine Tore geschossen. Mit einem verletzungsgeschwächten Kader gegen eine Mannschaft gespielt, welche sich das Personal bei NLA-Club Uster abgreift und bereits jetzt das Niveau für ein gutes NLB-Team hätte. Keine Punkte geholt und weiterhin nicht auf einem Playoffplatz klassiert. Ja, die Bilanz nach dem Sonntagsspiel gegen den UHC Pfannenstiel könnte ernüchternd ausfallen. Aber es gibt ja bekanntlich zwei Seiten der Medaille und auf diese Zweite gilt es sich nun zu fokussieren.

Einerseits stammten drei der vergangenen vier Niederlagen aus Partien gegen die Tabellenplätze eins bis drei. Die Zeit der Spiele gegen die Tabellenspitze ist nun vorbei und es folgen Gegner, welche eher wieder auf Augenhöhe sind. Andererseits liefen die letzten Runden in der Tendenz eher für Zürisee. Sämtliche direkten Konkurrenten liessen oftmals Punkte liegen, was das Erreichen eines Playoffplatzes nach wie vor realistisch macht.

Ein dritter und entscheidender Faktor ist auch die Rückkehr von verletzten oder angeschlagenen Spieler. Gegen die Jona-Uznach Flames ist die Rückkehr von Ernst und Jucker geplant und gegen Frauenfeld jene von Joël Wachter. Alles Spieler, welche offensiv verstärkt Akzente setzen können. In den kommenden Wochen geht es für Zürisee Unihockey um Alles. Mit Jona Uznach Flames (8.), Red Lions Frauenfeld (12.), Glattal Falcons (9.) stehen vor dem Jahresende noch drei Partien auf dem Programm, welche richtungsweisend sein werden. Holt man das Punktemaximum (9 Punkte) macht man einen grossen Schritt Richtung Playoffqualifikation, verliert man gegen die Flames und lässt auch bei den andern beiden Teams Punkte liegen, wird diese Saison wohl in den Playouts enden.

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