H1: Ein erkämpfter Punkt gegen Frauenfeld

Der Tabellenletzte aus der Thurgauer Kantonshauptstadt forderte Zürisee Unihockey einiges ab. Am Schluss mussten sich die Seebuben dann mit einem Pünktchen zufrieden geben.

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Das Spiel gegen den Tabellenletzten war wahrlich keine Augenweide. Frauenfeld ging zu Beginn des 1. Drittels mit 1:0 in Führung und dann passierte während 30 Minuten nicht mehr viel. Ein paar Chancen da, ein paar dort, meistens aber nichts Zwingendes. Frauenfeld war dem 2:0 aber näher als die Hausherren dem 1:1 und so musste im letzten Drittel eine Reaktion her. Diese Reaktion kam aber erst, als die Thurgauer auf 2:0 erhöhten. Nun schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Plötzlich war man bestrebt, mehr gegen vorne zu machen und prompt konnte man in der Peson von Marc Fischer auf 2:1 verkürzen. Frauenfeld gelang mit dem 3:1 aber erneut ein Nackenschlag und wieder rannten die Zürcher einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher.

Zwei Minuten vor Schluss wendete sich das Blatt. Zürisee konnte zuerst mit Hauswirth und danach wieder mit Fischer die Partie kurz vor der Schlusssirene nochmals ausgleichen. Plötzlich war etwas Feuer im Spiel und damit ging man in die Verlängerung. Die Verlängerung bot auf beiden Seiten einige Chancen und entschädigte die Zuschauer etwas für die lasche Startphase der Partie. Leider endete die Partie nicht ganz im Sinne der Zürcher. Eine Minute bevor die Verlängerung ins Penaltyschiessen gegangen wäre, erzielte Pfister den 3:2 Treffer für die Gäste. Gestohlen war dieser Punktgewinn des Gastes nicht und Zürisee musste sich einmal mehr an der eigenen Nase nehmen.

Ein Lichtblick war aber an diesem Abend aus Sicht der Seebuben doch noch zu verzeichnen. U18-Junior Silvio Pfyffer durfte nach ansprechenden Leistungen im Training das erste Mal mit aufs Matchblatt. Ein wichtiges Zeichen, dass sich im Nachwuchs etwas tut.

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