H2:Sonntagsmärchen blieb unvollendet

Zürisee verliert erneut im Spitzenkampf gegen Crusaders 95.

Mit Züriseeunihockey und Crusaders 95 trafen die beiden Saisondominatoren aufeinander, welche den begehrten Aufstiegsplatz unter sich ausmachen. Die Partie begann wie erwartet intensiv und heiss umkämpft. Es waren die Seebuben, welche das Score eröffneten und mit 2:0 in Führung gingen. Doch liessen die Kreuzritter aus dem Süden Zürichs sich nicht beirren und konnten in ihre physische Überlegenheit in Tore ummünzen. So stand es zur Pause 3:2 für die Heimmannschaft.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Züriseeler wie verwandelt, der Pausentee schien seine Wirkung zu entfalten. So war es Sigg, welcher mittels Doppelpack die Partie wiederum in andere Bahnen lenkte. Im Gegensatz zum ersten Abschnitt war man nun in der Defensive präsent und nahm die Zweikämpfe an. Dies hatte zur Folge, dass Grütter seinen Kasten sauber halten konnte und man mit einer 4:3 Führung in die Pause ging.

Das Spiel war kräfteraubend, was Zürisee offensichtlich mehr zu schaffen machte als dem Gegner. Im Schlussabschnitt konnte man die Pace nicht mehr halten. Das Spiel drehte wiederum und ging schliesslich mit 6:5 verloren, obwohl man die Partie kurz vor Schluss nochmals ausglich.

Alex Schmid gab nach dem Spiel zu Protokoll: „Ansatzweise war es gut, doch genügt es nicht, wenn man nicht ständig an seine Leistungsgrenze geht. Es handelt sich nicht um einen Gesangsverein, bei dem man immer wieder eine kleine Verschnaufpause einlegen kann. Hier scheint mir der letzte Biss zu fehlen. Vielleicht ist es aber auch eine konditionelle Frage...“

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