Mangelnde Chancenauswertung in der Heimrunde

So stellten sich die U21-Seebuben ihre Heimrunde in Zumikon nicht vor: Zwar konnten sie gegen Leader Chur Unihockey ein Unentschieden retten, aber gegen Pfannenstiel Egg gingen sie aufgrund einer undisziplinierten Leistung als Verlierer vom Feld.

Zürisee Unihockey – Chur Unihockey II

Die Zürcher starteten gut ins Spiel und hatten einige Chancen zu verzeichnen. Damit konnten sie den Leader oft in der eigene Platzhälfte einschüren. Chur war nur mit wenigen Akzenten auf dem Platz ersichtlich. Es benötigte einen Schnitzer im Spielaufbau der Seebuben kurz vor der Pause, damit die Bündner das Skore auf 0:1 eröffnen konnten. 

In der zweiten Halbzeit wurden mehrere härtete Zweikämpfe laufen gelassen – bis die Schiedsrichter Zürisee eine Powerplay-Chance ermöglichten. Der Ball lief gut durch die Reihen, aber ein Torerfolg blieb den Seebuben bis kurz vor Ablauf der Strafe verwehrt. Dann fasste sich Wachter ein Herz und hämmerte den Ball von der Mittellinie mit Hilfe des Torpfostens zum 1:1 Ausgleich rein. Vögeli war für den Assist zuständig. 

Danach übergab man das Spieldiktat wieder dem Gegner und die Churer nutzten dies kurz nach dem Ausgleich zum erneuten Führungstreffer aus. Die Zürcher rannten erneut dem Rückstand hinterher. Fünf Minuten vor Schluss konnte jedoch erneut Wachter das Spiel ausgleichen. Mit einem Unentschieden wollte man sich nicht zufrieden geben und powerte weiter – dies aber leider erfolglos. Das Spiel endete 2:2 Unentschieden.

Zürisee Unihockey – Pfannenstiel Egg

Im Derby gegen Pfannenstiel musste Zürisee Unihockey bereits früh einen Doppelschlag verkraften. Bereits nach wenigen Minuten lagen die Seebuben mit 0:2 im Rückstand. Nach diesen Toren fing sich Zürisee und spielte sich mit schnellen Kombinationen vor gegnerische Tor. Der Ball wollte einfach nicht rein. Pfosten- und Lattenschüsse waren das magere Ergebnis. Kurz vor der Pause konnte Hangartner den Anschlusstreffer für das Heimteam verbuchen. Der Assist kam von Choi.

Die zweite Halbzeit ist rasch erzählt. Zürisee Unihockey erspielte sich einige Chancen, blieb aber oft am eigenen Unvermögen oder am stark aufspielenden Pfanni-Torhüter hängen. So endete die Partie mit einer unnötigen 1:2 Niederlage. Möchte man in der nächsten Runde wieder punkten, muss die Chancenauswertung deutlich besser werden. Die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung haben die Seebuben am 10. Dezember in Egg.

Joel Wachter

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