Mit Kampf zum Sieg

Nach erneut verschlafenem Start gelang es der U21, das Spiel gegen Ticino Unihockey noch rechtzeitig zu wenden. Herausragender Spieler war Julian Klinkmann, der mit vier Toren in Serie aus einem 3:5 das 7:5 Schlussresultat machte.

Kälte, Schnee, Wind. Der Winter hat nun definitiv auch in der Schweiz Einzug gehalten. Umso schöner, dass am Sonntag die Gäste aus der Sonnenstube der Schweiz stammten und wenigstens mit dem sommerlich klingenden Namen „Ticino Unihockey“ etwas Wärme zu versprühen versuchten. Die Tessiner legten sogleich auch heissblütig los. Die Zürisee-Jungs mussten sich vorerst mit dem Verteidigen des eigenen Tores begnügen. Zu Beginn gelang das gut.

Gegentor als Weckruf

Nach rund 10 Minuten wurde die Zürisee-Wand durchbrochen und Lars Trümpler (welcher wie David Schweizer ein vorzügliches Spiel zeigte), musste ein erstes Mal hinter sich greifen. Der Weckruf schien angekommen zu sein. Von nun an begann auch die Goldküsten-Truppe, aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen. Die gegen Ticino Unihockey verhängte Zwei-Minuten-Strafe kam den Seebuben wie gelegen. Nach eineinhalb Minuten Überzahlspiel verpassten aber gleich zwei Spieler des Heimteams den Ball, was zu einem Shorthander und damit zum 0:2 führte. Kurz vor Drittelsende konnte Zürisee diese Scharte aber ausmerzen und so ging man mit einem 1:2 in die erste Pause.

Das zweite Drittel startete ausgeglichener. Nichtsdestotrotz waren es wieder die Tessiner, welche mit dem 1:3 das Score eröffneten. Diesmal reagierten die Seebuben aber schneller. Zuerst war es Staubli, der den Ball ins weite Eck zimmerte und im nächsten Angriff Wachter, welcher einen Rush über das gesamte Feld wagte und den Tessiner Torhüter düpierte. Der Ausgleich war mehr als verdient!

Hattrick plus zur Siegsicherung

Das Momentum schlug sich auf die Seite der Seebuben. Die Tessiner schafften es zwar erneut, in Führung zu gehen, rechneten aber nicht mit dem stark aufspielenden Neuzugang Klinkmann. Fast im Alleingang schoss er die Tessiner ab. Mit vier Toren in Serie sicherte er Zürisee den hoch verdienten Sieg. 7:5 zugunsten der Blau-Weissen lautete das Schlussresultat.

Fazit: Dank einer enorm starken Teamleistung gelang es der Truppe von Interimscoach Raphi Graf, die heissblütigen Tessiner niederzuringen. Die Defensive funktionierte besser als noch in den letzten Spielen und auch in der Offensive waren deutliche Fortschritte zu erkennen. Die drei Punkte sind ein Schritt in die richtige Richtung. Mit einer solch beherzten Leistung müsste der Ligaerhalt als erklärtes Saisonziel dringliegen.

Marc Wachter

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